10.04.10, 11:38
Nach Geocaches fischen - diesmal in Polen, Kostrzyn.

Die Verbindung von Berlin über die B1 ist fast schon Luftlinie und damit die Fahrt nicht zu langweilig wird, gab es einen kurzen Cache-Stop in Müncheberg. Die Suche dort zog sich länger als erwartet, an der Kirche mussten wir kapitulieren, nachdem wir im Efeu mehrere Schnecken und verlassene Vogelnester und am Boden 2 tote Vögel sowie mehrere zerbrochene Eierschalen inspiziert hatten. Geheimnisvoller war die Suche nach dem Kriegsgräber-Cache, die schlußendlich erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ein, sofern sich das in diesem Zusammenhang sagen lässt, idyllisches Plätzchen. Allerdings konnte ich nirgends Information darüber finden, wer hier warum begraben liegt, es scheint fast ein Lost Place zu sein.
Die Suche nach einem Mystery bescherte uns zwar eine schöne Offroad-Einlage, aber keinen Cache-Erfolg, und da das Tagesziel Küstrin hiess, wollten wir nicht zu viel Zeit verlieren. Der 1. Auslands-Cache und mein 1. Besuch in Polen: beeindruckt hat mich die Aufbereitung der Altstadt bzw. preußischen Festung, die nach einer wechselvollen Geschichte nun im zerstörten Zustand von nach dem 2. Weltkrieg begehbar ist. Zu sehen sind Fundamente der Bauten, Häuser, Kirche, Schloß etc. Der Ravelin-Cache konnte sich nicht vor uns verstecken, die Templer-Geocoin fand hier eine angemessene Reise-Station.
Der Rückweg ging sehr flott, hatte sich der Ausflug doch etwas länger gezogen als ursprünglich vorgesehen. Die nächste MoCache-Polen-Tour soll nach S?ubice gehen, dann als Event-Cache.
Cache-Dichte 42,5 KM
Geschrieben am 10.04.10, 11:38
Tags: brandenburg, gcblog, geocaching, geschichte, habari, lebus und polen
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